Arme Menschen

... geistig arme Menschen.

Während ihr euch euer dummes Maul über mich zerreisst,

leb ich grad das beste Leben, was ich seit langem hatte.

Danke, dass ihr mich zum Mittelpunkt macht. (:

Lächerlich seid ihr, mehr nicht. Schafft euch'n Reallife an. 

 

In den nächsten Tagen bin ich eher selten online,

also kommen wohl erst zum Wochenende neue

Einträge. Ich hab' besseres im Leben zu tun,

als so manch armes Internetopfer.

 

C'est la vie.

 

31.5.10 03:01


Hoffnungsschimmer

Ich kann die letzten Tage eigentlich kaum zusammenfassen.
Ich war nicht wirklich in Stimmung alles aufzuschreiben
& ich weiß auch nicht, ob ich jetzt groß Lust dazu habe das
'Negative der Woche' sozusagen nochmal aufzurollen.
Denn, man mag es kaum glauben, im Moment bin ich glücklich.
Ja, nachts um 02:34 Uhr.
Ich habe einen Menschen kennengelernt vor ein paar Tagen,
der mir wirklich gut tut in der Seele.
Sobald ich seine Stimme höre oder ihn sehe, scheint für mich
die Sonne im Herzen. Ich denke, nach all den Enttäuschungen
der letzten Monate, habe ich jemanden gebraucht, der mich
durch seine lustige Art immer zum Lachen bringen kann,
egal auf welchem Stand meine Laune zuvor war.
Und den habe ich sozusagen 'gefunden'
Eigentlich war es ein riesen großer Zufall & ich will hier auch nicht
die Geschichte wiedergeben. Das spielt alles keine Rolle.
Das Einzige was zählt, ist, dass ich die Welt für einen Moment
um mich herum vergessen kann, wenn er da ist. 
Sei es am Telefon oder wenn er vor mir steht.
Und dafür bin ich dieser Person unendlich dankbar.
Ich bin gerade erst nach Hause gekommen. 
Wir waren nochmal unterwegs so spät in der Nacht, bei dem
Mistwetter, um irgendwas zu finden, was noch offen hat.
Leider ohne Erfolg. Dafür waren wir sehr nass vom Regen
& haben jede Menge gelacht. 
Dazu fällt mir gerade noch eine Textstelle von einem Lied
ein, das ich sehr mag.
 
"With you I'd dance in a storm in my best dress"
 
Er hat eindeutig denselben Humor, wie ich. 
Man kann ernst mit ihm reden, aber auch Spaß machen,
sich kappeln oder auch einfach mal nett sein. 
Ja, wie auch immer. Ich bin auch langsam schon müde.
Ich denke ich begebe mich gleich in mein Bett & hoffe,
dass ich bald einschlafen kann.
Werde wohl noch ein bisschen darüber nachdenken.
Und die nächsten Tage, wenn ich Zeit dazu finde,
werde ich hier auch nochmal etwas zu einem anderen Thema
schreiben. Was weniger 'schön' ist, aber mir auch sehr
am Herzen liegt. Deswegen will ich es erwähnen.
Ich denke die Person weiß, wer gemeint ist.
 
Ich hoffe die nächsten Tage vergehen schnell, da wir uns
vermutlich erst wieder am Montag sehen können,
weil ich vorher allerhand zu tun haben werde. 
 
An dieser Stelle möchte ich mich auch verabschieden &
Allen eine wunderschöne Gute Nacht wünschen.
 
Eure Yassi
 
20.5.10 02:54


Zu spaet

Es gibt Momente im Leben, da glaubt man, Menschen oder
Situationen richtig einschätzen zu können oder zu kennen.
Und im nächsten Moment merkt man, dass man sich selbst
etwas vorgemacht hat. Einfach nur,  um etwas Positives aus
der ganzen Sache zu ziehen.
Aber am Ende steht man doch wieder alleine da.
Warum klammert sich ein Mensch so sehr an eine Hoffnung,
die eigentlich nur noch im Kopf existiert?
Aber am meisten interessiert mich die Frage:
Was macht man falsch? Oder besser:
Wieso reicht es einfach nicht, egal, was man tut?
Das Leben geht schon merkwürdige Wege..
Und immer genau in den Momenten, in denen man denkt,
ein bisschen Sicherheit zu haben, beginnt alles wieder
über einem auseinander zu fallen. Einfach so.
Hilft es mir dann, wenn jemand sagt: Ich bin für dich da?
Im Endeffekt ist es eine Schulter zum Anlehnen, aber keiner
kann deine eigenen Wunden heilen.
Menschen sind Menschen und machen Fehler - jeder von uns.
Aber manche bemerken ihren Fehler nicht, auch nicht dann,
wenn man ihnen diesen genau vor Augen führt.
Mag es der verletzte Stolz sein oder der Gedanke daran,
dass man selbst Mist gebaut hat. 
Sich etwas einzugestehen fällt schwer - immer wieder.
Aber man sollte ehrlich zu sich selbst sein.
Vor allem aber zu Menschen, die einem etwas bedeuten
oder zumindest einmal etwas bedeutet haben. 
Manchmal tut man diesen Unrecht, auch wenn man es selbst
nicht beabsichtigt hat.
Am Ende wartet nur jeder darauf, dass dieser Mensch auf
einen zukommt & alles nochmal auf Anfang gestellt wird.
Aber das ist nur ein Luftschloss, ein Traum & nicht mehr.
Der letzte Hoffnungsschimmer, der schon längst verglüht ist.
Niemand ist perfekt, Enttäuschungen gehören dazu.
Ja, so ist das eben. Allerdings tut es verdammt weh, wenn
man immer & immer wieder enttäuscht wird. 
Bin ich nicht normal? Gehe ich es falsch an?
Ich mache mir selbst Vorwürfe. Sind die Menschen einfach
zu gedankenlos? Oder sehen sie es einfach nicht,
wie sie mich verletzen - vielleicht ohne es zu wollen?
Man darf sich niemals zu sicher sein & das bin ich schon
lange nicht mehr. Immer vorsichtig, immer bedacht.
Doch auch das kann einem nicht vor dem Schmerz schützen.
Und wieder einmal ist mein Selbstwertgefühl in den Keller
gesunken. Oder sollte ich sagen bis zum Erdkern?
Die Menschen, die nun glücklich sind, ohne mich, auch wenn
ich vieles oder alles für diese getan habe/hätte (& ich denke
diejenigen wissen, wer gemeint ist) werden vielleicht auch
MICH irgendwann einmal vermissen, wenn sie daran 
zurückdenken, wie es war & wie es sein könnte.
Doch im Endeffekt entscheidet jeder selbst, welchen Weg
er gehen möchte. Ich kann sie nicht aufhalten. Keiner kann das.
 
Für jeden soll es doch einmal ein Happy End geben, nicht?
Meines ist bis jetzt nicht in Sicht. 
 
Eure Yassi. 
15.5.10 03:57


Verlustaengste

Wie ist es eigentlich einmal die 1. Geige in einem Leben
von einem Menschen zu sein, für den man etwas empfindet?
Ja, das frage ich mich schon lange.
Sei es denn die Schule, die ewige Freundschaft oder
die Familie die ganz oben auf der Liste der
"wichtigsten Dinge" stehen.
Ich kann es sogar nachvollziehen. Zum Teil.
Aber wenn man jemandem etwas bedeutet, sollte man
dann nicht auch eine der oberen Prioritäten sein?
Man sollte - eigentlich, oder?
Wie dem auch sei. Ich habe es nie wirklich erlebt.
Und wenn ich es erlebt habe, dann war es schnell wieder vorbei,
also ich überhaupt gucken konnte. Seltsam, nicht?
Da strebt man nur dem einen Wunsch entgegen
EINMAL das Gefühl zu besitzen, etwas wert zu sein,
das Gefühl, dass man gebraucht wird,
mehr, als alles andere. 
Und am Ende bekommt man einen Arschtritt
Es wird nicht besser, denke ich so langsam & wenn ich doch für
kurze Zeit einen Hoffnungsschimmer habe, dann
holt mich die Realität ganz schnell wieder ein.
Man kann die Welt eben doch nur für einen Moment um sich 
herum vergessen. 
Und dann kommt die Frage, die einem immer auf der Seele
brennen wird: Warum ich? Und vor allem: Was mache ich falsch?
Es ist nicht so, als hätte ich mir nie Mühe gegeben oder in
stundenlangen Diskussionen versucht meinen Standpunkt klar
zu machen, aber dennoch hat es nie wirklich gereicht.
Vielleicht sollte man wirklich irgendwann wissen, wann man 
aufgeben muss, damit man selbst nicht daran kaputt geht.
Ich würde mir wünschen, dass diese Menschen sehen könnten,
wie es in mir aussieht. 
Nicht immer so froh & lustig, wie ich mich nach außenhin gebe.
Aber wie sollten sie? Sie sind ja mit den "Wichtigeren" Dingen
beschäftigt & ab und zu ein "Wie geht es dir?" macht das 
Ganze auch nicht wirklich besser. Auch, wenn sie das denken.
Wie dem auch sei - wie heißt es so schön?
"Lasse los, was du liebst - kommt es zu dir zurück, gehört es dir.
Wenn nicht, dann hat es niemals (zu) dir gehört".
Vielleicht sollte ich anfangen nach diesem Motto zu leben ... (?)
13.5.10 16:59


Regentage

Heute war das Wetter wohl ganz auf meine Gefühle abgestimmt.
Verwirrend das Ganze. 
Mal ist man himmelhoch jauchzend & im nächsten Moment
zu Tode betrübt. Eben so, wie die Natur mit uns spielt.
Ich fühle mich gut, wie es ist & eigentlich will ich gar
nicht mehr zulassen, aber irgendwie reicht es mir dann doch nicht.
Fühle mich manchmal einsam & wie eingeschlossen,
wenn es draußen stürmt. So sieht es auch in meinem Herz aus.
Ist es, weil ich schon soviele Enttäuschungen hinter mir habe?
Oder einfach nur, weil ich Angst habe.. 
Angst davor, mir etwas einzugestehen & dadurch wohlmöglich
noch alles zu verlieren?
Ja, das sind die Gedanken, die mich seit Wochen & Monaten
schon plagen. Und eine Antwort ist nicht in Sicht. 
Ich weiß ja nicht einmal, ob ich auf dem richtigen Weg bin
oder vor lauter Gefühlen, die ich nicht zuordnen kann,
mich mehr in etwas verrenne. 
Ich werde es wohl erst wissen, wenn ich angekommen bin.
- irgendwie, irgendwo, irgendwann.
11.5.10 21:19


Sonne im Herz

Der Tag ist zwar noch lange nicht zu Ende, aber ich schreibe
lieber jetzt schon einmal vor, da ich heute Abend nicht dazu 
kommen werde, weil mein Herzensmensch dann hier sein wird.
Mein Tagesablauf sieht demnach folgender Maßen aus:
Zuerst werde ich mich gleich mal in's Bad begeben & mich
schick machen, weil ich dann um 14.30 Uhr zum Hausarzt muss
ein Rezept abholen & unmittelbar danach muss ich mit meiner
Ratte zum Tierarzt, juhu. Sie hat nämlich einen dicken 
Schnupfen - armes Tier. Wenn ich dann zu Hause bin wird die
Bude noch etwas auf Vordermann gebracht und die Käfige
noch schnell gereinigt, bevor mir mein Besuch später noch
umfällt, hihi. 
Heute Nachmittag sollte es dann auch an meiner Tür klingeln
& es sollten nicht unbedingt irgendwelche Werbefutzis sein,
sondern Er. Und ja, dann mal schauen, was wir so machen. (:
Ich werde also heute kaum noch online sein & deswegen
sage ich an dieser Stelle schonmal:
Habt einen wunderschönen Tag & wir lesen uns morgen.
 
Eure Yassi
10.5.10 12:51


Getane Arbeit

Wusa. Ich habe es nach 6 Stunden endlich geschafft meinen Blog weitestgehend fertigzustellen. Natürlich fehlen hier & da noch ein paar Sachen & Dinge, die noch geändert werden müssen, aber im Großen & Ganzen bin ich sehr zufrieden & glücklich damit.

Benjo? Danke für die vielen Stunden, die du heute mit mir an dieser Seite verbracht hast. Hab deine Nerven schon sehr strapaziert.

Ich mach jetzt erstmal Feierabend. Mir brummt schon der Schädel. Macht's gut meine Lieben & bis morgen.

10.5.10 02:51


 [eine Seite weiter]

Gratis bloggen bei
myblog.de